Sonntag, 12. August 2012
Montag, 30. Juli 2012
Neustart
Kritik
an Vereinsverantwortlichen, Empfehlungen für die Mitgliederversammlung
oder Anmerkungen zur Finanzierungsstruktur des 1. FC Köln waren in der
jüngeren Vergangenheit Inhalt der Stellungnahmen aus der aktiven
Fanszene. Nach dem bitteren und unnötigen Abstieg wäre ein kritischer
Unterton wohl an dieser Stelle zu erwarten. Allerdings wollen wir uns
trotz dieses sportlichen Misserfolgs positiv äußern.
Nach der letzten Mitgliederversammlung und der Wahl von Werner Spinner,
Markus Ritterbach und Harald "Toni" Schumacher ist eine dringend nötige
strukturelle Neuausrichtung des gesamten Vereins endlich angestoßen
worden. Augenscheinlich wird im Moment wirklich jeder Stein umgedreht.
Viele Zustände, die auch von uns kritisiert wurden, werden jetzt endlich
verändert. Es entsteht im Umfeld eine Dialogkultur und der Umgang mit
den Medien wird professionalisiert. Und genau so muss es auch abseits
des Platzes weiter gehen.
Nach Jahren von Kompetenzstreitigkeiten, Großmannssucht und fehlendem Konzept, ist eine sportliche Führung installiert worden, die sachorientiert und konstruktiv zusammen arbeitet. Die Jugendabteilung wird gebührend mit in den Neuaufbau einbezogen. Es entstehen Gedanken rund um eine Philosophie für sämtliche Leistungsklassen von der U17 bis zu den Profis. Wir machen uns nicht mehr von einzelnen Trainern oder Sportdirektoren abhängig. Nach dem Abstieg wurde zum ersten Mal ein klarer Schnitt vollzogen und die Mannschaft radikal verändert. Der Fokus richtet sich auch wieder auf den Charakter der Einzelspieler und in Zukunft wird auf diese Weise hoffentlich nicht wieder eine Mannschaft aus Cliquen und Egoisten entstehen. Natürlich kann man nicht jeden Aussortierten mit diesem Vorwurf konfrontieren, Michael Rensing war schließlich immer ein Vorbild an Einsatz und Leidenschaft. Trotzdem wollen wir den gesamten Verein auf dem Weg, verstärkt auf die Jugend zu setzen, unterstützen. In der bisherigen Vorbereitung wird deutlich, dass wieder Wert auf Laufbereitschaft, Kampf und Widerstandsfähigkeit gelegt wird. Genau diese Einstellung haben wir immer gefordert. Es geht nicht darum Vorschusslorbeeren zu verteilen, aber wir wollen vor dem Saisonstart ein Ausrufezeichen setzen und einen Schlussstrich unter die letzten Jahren ziehen! Wir stehen voll und ganz hinter dem neuen Weg und sind dementsprechend auch bereit, Rückschläge in Kauf zu nehmen. Manchmal muss man eben einen Schritt zurückgehen, um zwei Schritte nach vorne machen zu können. Niemand stellt überhöhte Erwartungen oder fordert den direkten Wiederaufstieg. Wir wünschen uns Leidenschaft, Einsatz und Loyalität gegenüber dem FC! Da wir dies unserer neuen Mannschaft auf und neben dem Platz absolut zutrauen, wollen wir ihr von den Rängen aus unsere volle Unterstützung zusichern uns sie auf ihrem neuen Weg lautstark und emotionsvoll begleiten! Come on, FC!
GATE4
Sektion Videotext High Society Pulheim Fantastica Colonia Kölsche Mythos Suffböcke Dünnwald Sektion Remscheid Pleeser Geißböcke Rote Böcke Tohuwabohu Köln ABSCHAUM Köln 1999 Kölsch Bajaasch Troika-Köln Wahner Jungs Achte Jeisel Jottes Schubidubi Abteilung Sektion Ost Fluktuation 8 Drinking Now Domstadt Diva Wilde Horde Köln 1996 VeedelsRadau Brigade Red Cologne 1999 Boyz Köln 2001 Emsböcke RE7-Crew Cologne Power East Belgium Rut Wiess Colonia Rote Elite Domstadt Domstadt Syndikat Mutierte Geißböcke KÖLN-SÜD Ultima Ratio Colonia Ladies in Red Meerbusch Division Rut Wieß FC-Fans Eifel-Mosel-Hochwald |
Sonntag, 6. Mai 2012
Bilder vom Untergang 1. FC Köln vs. Bayern München 2011/2012
Wieder einmal darf unser geliebter Verein den Niedergang in die zweite Bundesliga antreten. Unvermögen, eine Söldnertruppe welche nie eine Mannschaft gewesen ist, ein ganzer Verein taumelt an den Abgrund. Finanziell steht der 1. FC Köln schlimmer dar, als jemals zuvor.
Nach dem gestrigen Tag, und der vollkommen desaströsen Rückrunde, sind wir noch nicht in der Lage, etwas über die Zukunft und die Ausrichtung des 1. FC Köln zu sagen. Jedoch sollte eines klar sein, und zwar, das es endlich einen radikalen Schnitt und den schon seit Jahren geforderten Neuanfang geben muß. Teile der Mannschaft, aus dieser Saison muß bedingungslos aus diesem Verein entfernt werden. Zum Schluß wünschen wir Lukas Podolski alles Gute in England.
In der Sommerpause werden auch wir die Zeit nutzen, ganz genau hinzusehen, welche Entscheidungen der neue Vorstand trifft, und vor allen Dingen, wie der neue Kader für die neue Saison aussehen wird. Sicherlich werden wir auch die Personalie um Herrn Horstmann beobachten und bei Bedarf unsere Kritik äussern.
Wir sehen uns in der zweiten Bundesliga zur Saison 2012/2013!!!!
Nach dem gestrigen Tag, und der vollkommen desaströsen Rückrunde, sind wir noch nicht in der Lage, etwas über die Zukunft und die Ausrichtung des 1. FC Köln zu sagen. Jedoch sollte eines klar sein, und zwar, das es endlich einen radikalen Schnitt und den schon seit Jahren geforderten Neuanfang geben muß. Teile der Mannschaft, aus dieser Saison muß bedingungslos aus diesem Verein entfernt werden. Zum Schluß wünschen wir Lukas Podolski alles Gute in England.
In der Sommerpause werden auch wir die Zeit nutzen, ganz genau hinzusehen, welche Entscheidungen der neue Vorstand trifft, und vor allen Dingen, wie der neue Kader für die neue Saison aussehen wird. Sicherlich werden wir auch die Personalie um Herrn Horstmann beobachten und bei Bedarf unsere Kritik äussern.
Wir sehen uns in der zweiten Bundesliga zur Saison 2012/2013!!!!
Sonntag, 29. April 2012
Freitag, 13. April 2012
Stellungnahme zur Vorstandswahl des 1. FC Köln
Unterstützer (Stand 13.04.2012):
ABSCHAUM Köln 1999
ARROGANTIA COLONIA 1994
Boyz Köln 2001
Brigade Red Cologne 1999
Cologne Power East Belgium
Coloniacs
Domstadt Diva
Drinking Now
Emsböcke Salzbergen 1998
FanOrga – Op ewig treu
Fantastica Colonia 1948
Fluktuation Acht
Gate 4
High Society Pulheim
Jetzt erst recht 2007
KÖLN-SÜD
Kölsch Bajaasch
Kölsche Mythos
Ladies in Red
Mutierte Geißböcke
Pleeser Geißböcke
RE7-Crew
Rote Böcke
Rote Elite Domstadt
Sektion Remscheid
Sektion Videotext
Südstadt Boyz Cologne
Suffböcke Dünnwald
Tohuwabohu Köln
Troika Köln
Veedels Radau
Wahner Jungs
Wilde Horde 1996
Die Liste wird laufend ergänzt…
Rund um den 1. FC Köln fällt es momentan sicherlich nicht leicht den Tabellenplatz, die sportliche Talfahrt und die Querelen rund um die Fanszene für einen Moment auszublenden, aber angesichts der Wahl des neuen Vorstands ist dies zweifelsohne nötig. Auf den ersten Blick erscheint diese Wahl durch die kurze Dauer der Periode bis zur nächsten turnusmäßigen Wahl vielleicht nicht sonderlich wichtig. Man kann sozusagen von einem Übergangspräsidium sprechen. Es geht allerdings bei der anstehenden Wahl nicht nur um einzelne Personen, sondern um eine grundlegende Richtung für den FC. Aus diesem Grund wollen wir vor der anstehenden Entscheidung Stellung beziehen.
Seit der Jahreshauptversammlung 2010 sind viele Bereiche überprüft und überarbeitet worden. Spätestens seit dem Rücktritt des Vorstands rund um Wolfgang Overath wurden diese Prozesse noch beschleunigt. Die Kommunikationspolitik wurde verbessert, das Merchandising weiter professionalisiert, der Bereich Scouting im Nachwuchsbereich breiter aufgestellt und den aktiven Mitglieder wurde endlich die Möglichkeit zur Partizipation gegeben, wie in Fragen der Vereinspolitik (”50+1″) oder bei der Änderung der Satzung. Der Verwaltungsrat und die anderen Gremien arbeiten im Hintergrund an Sachfragen und sind endlich dabei dem FC eine zeitgemäße Struktur zu geben: Die Allmacht eines Vorstandes einzuschränken, Kontrollebenen einzuführen und die Erfahrung der Gremiumsmitglieder in die Prozesse einfließen zu lassen, sind absolut zu begrüßen Zudem lief die Suche nach Vorstandskandidaten sehr professionell ab und die Kölner Presse tappte wohl selten so lange im Dunkeln. Wir aktiven Fans haben genau diesen Weg sowie die Ablösung von Wolfgang Overath verlangt und zudem immer wieder Forderungen nach Teamarbeit, Professionalisierung und Mitgliederpartizipation gestellt. Genau diesen Forderungen wird durch die Kandidatur des Teams „Spinner“ Rechnung getragen. Sicherlich kann niemand sagen, ob die drei den Ansprüchen gerecht werden, aber der geforderte Neuanfang braucht Zeit. Dementsprechend ist jetzt auch die nötige Geduld gefragt, die Entwicklungen abzuwarten und einen Vorstand im Lauf der Zeit an den Erwartungen zu messen.
Außerdem sollte man sich in diesem Fall auch auf das Urteil des Verwaltungsrates verlassen. Vertreter wichtiger Partner des 1. FC Köln, die den Verein teilweise schon seit Jahren unterstützen, haben die Auswahl sicherlich besten Gewissens getroffen. Die Erfahrung dieser Unternehmer haben in Verbindung mit einem Personalberater viele Faktoren in die Entscheidung mit einfließen lassen. Es wäre haltlos den drei Kandidaten die nötige Qualifikation abzusprechen. Durch Einbindung des Aufsichtsrates in den Prozess ist zudem gewährleistet, dass dem Präsidium zugetraut wird bestmöglich mit der Kapitalgesellschaft zusammen zu arbeiten und den nötigen Einfluss auf die Geschäftsführung zu nehmen. Schließlich muss die zukünftige Gesellschafterversammlung insbesondere ihrer Aufgabe zur Kontrolle und Überwachung der Geschäftsführung nachkommen. Natürlich darf dabei nicht vergessen werden, dass es generell um ein Konzept gehen muss, welches der Vorstand auf diese Weise durchsetzen muss. Die „Antrittsrede“ von Werner Spinner traf dabei doch genau den Kern dessen was sich die meisten Mitglieder und Fans wünschen.
Ebenfalls möchten wir uns an dieser Stelle zu einer möglichen Kandidatur Franz-Josef Wernzes äußern. In der Öffentlichkeit fällt Herr Wernze meistens durch Kommentare zu zahlreichen Ereignissen rund um den 1. FC Köln und teilweise unsachlicher Kritik an nahezu sämtlichen Institutionen und Personen des Vereins auf. Seit dem Rücktritt von Wolfgang Overath tritt er nahezu ausschließlich destruktiv (Veröffentlichung von Schriftverkehr am 10.01.2012) auf. Momentan scheint es um den bergischen Hopp zwar ruhig geworden zu sein, vielleicht handelt es sich dabei aber auch um bloße Wahlkampftaktik. Die Liste seiner öffentlichen Verfehlungen („Ich strebe kein Amt beim FC an!“ Interview vom 04.06.2011) ist lang. So sorgt er sogar bei einer Vielzahl langjähriger und zuverlässiger Sponsoren für Irritationen, als er auf Anfrage im Verwaltungsrat zu verstehen gab, dass er für den neuen Vorstand überhaupt nicht zur Verfügung stehe. Oft hat Wernze betont, dass seine Bindungen zum FC fast ausschließlich auf persönlichen Seilschaften beruhen. Nach dem Abgang der Clique seiner O-Ton Freunde Wolfgang Overath und Jürgen Glowacz will er nun anscheinend seine eigene Position wieder stärken. Nicht vergessen werden dürfen seine finanziellen Verflechtungen mit dem 1. FC Köln. Die finanzielle und persönliche Abhängigkeit von einer Person würde sich bei seiner Wahl in den Vorstand noch vergrößern. Eine solche Abhängigkeit von einem einzelnen Gesellschafter kann auf Dauer nicht vorteilhaft für den 1. FC Köln sein. Die Kölner Haie und Fortuna Köln sind warnende Beispiele wohin solche Verhältnisse führen können. Vielleicht ist Viktoria Köln bald schon ein weiteres Opfer solcher Praktiken. Wir wollten keinen Sonnenkönig, der als Investor zusätzliche weitreichende Entscheidungskompetenzen erhält und stellen uns daher gegen eine mögliche Wahl Franz-Josef Wernzes.
Natürlich kandidiert mit Karl-Heinz Thielen ein schillernder Name aus der Vergangenheit des 1. FC Köln. Jedoch hat uns in der Vergangenheit kein möglicher Messias, weder Overath noch Daum, die erhoffte “Erlösung” gebracht. Wir müssen endlich nach vorne blicken und versuchen die auf den Weg gebrachten Veränderungen mitzutragen, um diesen Verein zeitgemäß in die Zukunft zu führen. Dem Team um Werner Spinner trauen wir dies zu und zudem stellen wir uns klar gegen eine mögliche Wahl von Franz-Josef Wernze als Vizepräsident.
ABSCHAUM Köln 1999
ARROGANTIA COLONIA 1994
Boyz Köln 2001
Brigade Red Cologne 1999
Cologne Power East Belgium
Coloniacs
Domstadt Diva
Drinking Now
Emsböcke Salzbergen 1998
FanOrga – Op ewig treu
Fantastica Colonia 1948
Fluktuation Acht
Gate 4
High Society Pulheim
Jetzt erst recht 2007
KÖLN-SÜD
Kölsch Bajaasch
Kölsche Mythos
Ladies in Red
Mutierte Geißböcke
Pleeser Geißböcke
RE7-Crew
Rote Böcke
Rote Elite Domstadt
Sektion Remscheid
Sektion Videotext
Südstadt Boyz Cologne
Suffböcke Dünnwald
Tohuwabohu Köln
Troika Köln
Veedels Radau
Wahner Jungs
Wilde Horde 1996
Die Liste wird laufend ergänzt…
Rund um den 1. FC Köln fällt es momentan sicherlich nicht leicht den Tabellenplatz, die sportliche Talfahrt und die Querelen rund um die Fanszene für einen Moment auszublenden, aber angesichts der Wahl des neuen Vorstands ist dies zweifelsohne nötig. Auf den ersten Blick erscheint diese Wahl durch die kurze Dauer der Periode bis zur nächsten turnusmäßigen Wahl vielleicht nicht sonderlich wichtig. Man kann sozusagen von einem Übergangspräsidium sprechen. Es geht allerdings bei der anstehenden Wahl nicht nur um einzelne Personen, sondern um eine grundlegende Richtung für den FC. Aus diesem Grund wollen wir vor der anstehenden Entscheidung Stellung beziehen.
Seit der Jahreshauptversammlung 2010 sind viele Bereiche überprüft und überarbeitet worden. Spätestens seit dem Rücktritt des Vorstands rund um Wolfgang Overath wurden diese Prozesse noch beschleunigt. Die Kommunikationspolitik wurde verbessert, das Merchandising weiter professionalisiert, der Bereich Scouting im Nachwuchsbereich breiter aufgestellt und den aktiven Mitglieder wurde endlich die Möglichkeit zur Partizipation gegeben, wie in Fragen der Vereinspolitik (”50+1″) oder bei der Änderung der Satzung. Der Verwaltungsrat und die anderen Gremien arbeiten im Hintergrund an Sachfragen und sind endlich dabei dem FC eine zeitgemäße Struktur zu geben: Die Allmacht eines Vorstandes einzuschränken, Kontrollebenen einzuführen und die Erfahrung der Gremiumsmitglieder in die Prozesse einfließen zu lassen, sind absolut zu begrüßen Zudem lief die Suche nach Vorstandskandidaten sehr professionell ab und die Kölner Presse tappte wohl selten so lange im Dunkeln. Wir aktiven Fans haben genau diesen Weg sowie die Ablösung von Wolfgang Overath verlangt und zudem immer wieder Forderungen nach Teamarbeit, Professionalisierung und Mitgliederpartizipation gestellt. Genau diesen Forderungen wird durch die Kandidatur des Teams „Spinner“ Rechnung getragen. Sicherlich kann niemand sagen, ob die drei den Ansprüchen gerecht werden, aber der geforderte Neuanfang braucht Zeit. Dementsprechend ist jetzt auch die nötige Geduld gefragt, die Entwicklungen abzuwarten und einen Vorstand im Lauf der Zeit an den Erwartungen zu messen.
Außerdem sollte man sich in diesem Fall auch auf das Urteil des Verwaltungsrates verlassen. Vertreter wichtiger Partner des 1. FC Köln, die den Verein teilweise schon seit Jahren unterstützen, haben die Auswahl sicherlich besten Gewissens getroffen. Die Erfahrung dieser Unternehmer haben in Verbindung mit einem Personalberater viele Faktoren in die Entscheidung mit einfließen lassen. Es wäre haltlos den drei Kandidaten die nötige Qualifikation abzusprechen. Durch Einbindung des Aufsichtsrates in den Prozess ist zudem gewährleistet, dass dem Präsidium zugetraut wird bestmöglich mit der Kapitalgesellschaft zusammen zu arbeiten und den nötigen Einfluss auf die Geschäftsführung zu nehmen. Schließlich muss die zukünftige Gesellschafterversammlung insbesondere ihrer Aufgabe zur Kontrolle und Überwachung der Geschäftsführung nachkommen. Natürlich darf dabei nicht vergessen werden, dass es generell um ein Konzept gehen muss, welches der Vorstand auf diese Weise durchsetzen muss. Die „Antrittsrede“ von Werner Spinner traf dabei doch genau den Kern dessen was sich die meisten Mitglieder und Fans wünschen.
Ebenfalls möchten wir uns an dieser Stelle zu einer möglichen Kandidatur Franz-Josef Wernzes äußern. In der Öffentlichkeit fällt Herr Wernze meistens durch Kommentare zu zahlreichen Ereignissen rund um den 1. FC Köln und teilweise unsachlicher Kritik an nahezu sämtlichen Institutionen und Personen des Vereins auf. Seit dem Rücktritt von Wolfgang Overath tritt er nahezu ausschließlich destruktiv (Veröffentlichung von Schriftverkehr am 10.01.2012) auf. Momentan scheint es um den bergischen Hopp zwar ruhig geworden zu sein, vielleicht handelt es sich dabei aber auch um bloße Wahlkampftaktik. Die Liste seiner öffentlichen Verfehlungen („Ich strebe kein Amt beim FC an!“ Interview vom 04.06.2011) ist lang. So sorgt er sogar bei einer Vielzahl langjähriger und zuverlässiger Sponsoren für Irritationen, als er auf Anfrage im Verwaltungsrat zu verstehen gab, dass er für den neuen Vorstand überhaupt nicht zur Verfügung stehe. Oft hat Wernze betont, dass seine Bindungen zum FC fast ausschließlich auf persönlichen Seilschaften beruhen. Nach dem Abgang der Clique seiner O-Ton Freunde Wolfgang Overath und Jürgen Glowacz will er nun anscheinend seine eigene Position wieder stärken. Nicht vergessen werden dürfen seine finanziellen Verflechtungen mit dem 1. FC Köln. Die finanzielle und persönliche Abhängigkeit von einer Person würde sich bei seiner Wahl in den Vorstand noch vergrößern. Eine solche Abhängigkeit von einem einzelnen Gesellschafter kann auf Dauer nicht vorteilhaft für den 1. FC Köln sein. Die Kölner Haie und Fortuna Köln sind warnende Beispiele wohin solche Verhältnisse führen können. Vielleicht ist Viktoria Köln bald schon ein weiteres Opfer solcher Praktiken. Wir wollten keinen Sonnenkönig, der als Investor zusätzliche weitreichende Entscheidungskompetenzen erhält und stellen uns daher gegen eine mögliche Wahl Franz-Josef Wernzes.
Natürlich kandidiert mit Karl-Heinz Thielen ein schillernder Name aus der Vergangenheit des 1. FC Köln. Jedoch hat uns in der Vergangenheit kein möglicher Messias, weder Overath noch Daum, die erhoffte “Erlösung” gebracht. Wir müssen endlich nach vorne blicken und versuchen die auf den Weg gebrachten Veränderungen mitzutragen, um diesen Verein zeitgemäß in die Zukunft zu führen. Dem Team um Werner Spinner trauen wir dies zu und zudem stellen wir uns klar gegen eine mögliche Wahl von Franz-Josef Wernze als Vizepräsident.
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